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22.10.2019
Von: Der Neue Tag, 21.10.19

Oktoberfest unterm Kirwabaum

Das Konzept der Jugendblaskapelle ist aufgegangen. Ausgelassen feiert die große Musikerfamilie mit zahlreichen Gästen ihr Oktoberfest. Im „Festsaal“ des Jugendwerks geht die Post ab mit Volkstanz und schmackhaften Brotzeiten.

Viele auswärtige Volkstänzer waren zu Gast und bevölkerten fleißig die Tanzfläche bei Polka, Walzer, Dreher, Zwiefachen und Figurentänzen.

"Nach München müssen wir nicht reisen", so die Meinung der begeisterten Gäste in Anbetracht von zünftiger Tracht mit Lederhosen und schicken Dirndln. Im Saal herrschte dichtes Gedränge. Für die "Musi" mit zünftigem bodenständigem Sound sorgte unter Leitung von Sepp Weber die "Nabburger Blasmusik", eine Formation der Jugendblaskapelle Nabburg. Zur Unterhaltung und zum Tanz spielte sie in bewährter Weise beschwingt auf. So, wie es früher einfach war mit Polka, Walzer, Dreher, Marsch, Zwiefacher und auch Galopp. Kein Wunder, dass das neue Parkett im Jugendwerk kräftig "poliert" wurde.

"Es ist wahnsinnig toll zu sehen, wie viele Volkstänzer von auswärts zu unserem Oktoberfest gekommen sind", freute sich Vorsitzender Joseph Ferstl. Für die Jugendblaskapelle, so der Vorsitzende, bei der Begrüßung, gehe erneut ein Jahr mit zahlreichen Auftritten dem Ende entgegen. Auf der Zielgeraden runde sie die diesjährige Saison nach längerem Pausieren wieder mit einem urgemütlichen Oktoberfest ab.

Nach dem Bieranstich des Weltenburger "Winter-Traum" durch den Hausherrn im Jugendwerk, Stadtpfarrer Hannes Lorenz, bei Assistenz durch den Vertreter der Brauerei Bischofshof aus Regensburg, Hans Weigl, wurde vor der Bühne wieder ausreichend Platz gehalten, damit die tanzwilligen Besucher mit ungebremstem Schwung ausholen konnten. Für einen der Höhepunkte sorgten die Mädchen und Burschen der Blaskapellen-Jugend mit Figurentänzen unter dem weißblauen Kirwabaum in der Saalmitte. Geglänzt hat auch die Plattlergruppe der "Diendorfer-Kirwaleit" mit ihren akrobatischen Einlagen.

Vielfältig und wie es für ein Oktoberfest angemessen ist, war auch das kulinarische Programm der "Festküche". Es reichte von Leberkäs' und Bratensulz bis hin zum Käseteller. "Ein solches Fest vor Ort und mit so vielen Gästen zu feiern ist einfach schön" so das Fazit am Ende des tollen Abends von einem überaus zufriedenem Joseph Ferstl.

Pressebericht: Opens external link in new windowOktoberfest unterm Kirwabaum


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